Mittwoch, 11. September 2013

Flarf-Gedichte - ein Selbstversuch

Diese Form der Lyrik, die ich durch "Schreiben unter Strom" kennen gelernt habe, hat mich überrascht... Sie ist witzig, ganz einfach und macht auch noch erstaunlich viel Spaß :-) Daher möchte ich sie Euch nun kurz vorstellen.

Wie schreibt man "Flarf"-Gedichte? Hier erfahrt Ihr's:

Gebt einfach beliebige Wörter in die Google Suche ein - z.B.: Sehnsucht, Schwindel & komm zurück. Aus den Suchergebnissen pickt ihr euch nun die einzelnen Stücke für euer Gedicht raus und setzt diese neu Zusammen.

Somit entstehen aus gewohnten Wortkombinationen, ganz neue Wortkombinationen. Aus Sätzen völlig neue Sätze. Aus einzelnen, aus dem alten Zusammenhang gerissene Wörter, einzigartige Lyrik.

Das hier ist mein erster Versuch:

Feuer, Herz, Liebe

Es wird einem schwindelig von dem Schwindel. Alles, alles.

Es gibt keinen größeren Schwindel auf dem Planeten Erde als,
"Eine kleine Sehnsucht braucht jeder zum Glücklichsein."

Peter, Peter, komm zu mir zurück!

Ich erwarte dich mit der größten Sehnsucht meines Herzens!





(Übung aus "Schreiben unter Strom" von Hanns-Josef Ortheil)